Freitag, 30. November 2012

Via „Pancake Rocks“ im Paparoa National Park nach Greymouth



Am Morgen verliessen wir die Golden Bay und fuhren in Süd-Westlicher Richtung an die West Coast. Auf dem Weg dorthin machten wir Halt bei einer früheren Goldgräber Ortschaft, bei der sich auch die längste Hängebrücke (110 Meter) von Neuseeland befindet. Ruth hatte „extrem dä Plausch“ (hihi) darüber zu laufen.  Die Brücke führt über den Fluss „Buller“, den mit 170 km längsten Fluss Neuseelands. Die Umgebung dort erinnerte uns stark ans Maggia Tal im Tessin.

Die „Pancake Rocks“ sind ein Naturereignis erster Güte. Selten kann man so anschauschlich nachvollziehen, wie die Kräfte des Meeres und der Erosion wirken. Übersetzt heisst „Pancake Rocks“ eigentlich Pfannkuchen Felsen. Wie man den Bildern entnehmen kann ist der Name wirklich zutreffend.

Unser Tagesziel heute war Greymouth, wir übernachten dort unmittelbar am Meer in einer schönen und sehr gepflegten Anlage, Sonnenuntergang und menschenleerer Strand inklusive. Entzückt hat Ruth auch noch wilde Kaninchen entdeckt, die sind rund um unseren Camper herum gerannt. 











Donnerstag, 29. November 2012

Abel Tasman National Park



Dieser Nationalpark ist Neuseelands kleinster Park mit 22‘350 ha, aber einer der attraktivsten und am Meisten besuchten Nationalparks. Das Schutzgebiet besteht aus traumhaften Sandstränden, kleinen Inseln, Lagunen, Quellflüssen, verschiedene Wälder.

In diesen Park gelangt man entweder zu Fuss oder mit einem Wassertaxi. Wir haben uns für die zweite Variante entschieden. Mit dem Schiff wurden wir Mitten im Park (natürlich an der Küste) abgesetzt und konnten dann über einen wunderbaren Fussweg, ca. 10 km dem Meer entlang wandern. Am Ziel wurden wir wieder mit dem Wassertaxi aufgenommen und zu unserem Campingplatz geführt. Highlights waren das Überqueren eines Flusses auf einer ziemlich wackligen Hängebrücke und das Beobachten von wilden Robben, Pinguinen und Delfinen. 









Transfer zur Südinsel und an die Golden Bay



Heute mussten wir um 05.30 Uhr aus den Federn. Die Fähre führte uns von Wellington nach Picton in 3.50 Std. Die Überfahrt verlief ruhig und durch naturbelassene Fiorde bis an unser Ziel. Dort setzten wir unsere Reise fort in Richtung „Abel Tasman National Park“ im äussersten Nordwesten der Südinsel. Die Fahrt führte uns auch in eine Stadt namens „Nelson“, die nachweislich die Gegend ist mit den meisten Sonnenstunden von ganz Neuseeland. In dieser Stadt leben alternative Künstler, Pazifisten und Traditionalisten, Holzschnitzer, Töpfer und Glasbläser friedlich in einer guten Nachbarschaft.

Unser Ziel zum Übernachten war „Kaiteriteri“, der wie man lesen kann, schönsten Bucht von ganz Neuseeland. Diese Bucht ist auch idealer Ausgangspunkt für Exkursionen in den Nationalpark „Abel Tasman“. Wir haben für Morgen entsprechende Pläne gemacht.

Noch etwas zum Wetter. Auf den Fotos sieht man immer nur Sonne, man könnte meinen es sei brechend heiss hier. Dem ist aber nicht so, da andauernd ein stärkerer, manchmal auch schwächer Wind weht, der die Temperaturen nie höher als 20 bis 22 Grad steigen lässt.











Dienstag, 27. November 2012

Wellington - Hauptstadt von Neuseeland



Gestern fuhren wir von Wanganui in die Hauptstadt Wellington ganz am Südzipfel der Nordinsel von Neuseeland. Auf dem Weg dorthin besuchten wir das „Nga Manu Nature Reserve“.  In diesem Naturpark mit vielen seltenen Vögeln hatte es einen 1.5 km langen Rundweg. In diesem Reservat konnten wir einheimische und vom Aussterben bedrohte Vögel in einer natürlichen Umgebung bewundern. Im Nachthaus gab es auch Kiwis, Eulen und Tuataras zu entdecken. Einer der Kea Vögel schloss uns sofort ins Herz.

Wir parkierten unseren Camper direkt im Hafen, so dass wir kurze Wege zum Erkunden von Wellington hatten. In den letzten Jahren wurde hier viel unternommen, um die Stadt attraktiver zu machen. Unter anderem hat eine neue Generation von Architekten in den letzten Jahren dem Bestehenden aus der Vergangenheit erstaunlich originelle Bauten hinzugefügt. Im Speziellen erwähnt sei hier das „Te Papa“, das modernste Nationalmuseum der Welt, das auch viele Exponate aus der Welt der Maori zeigt. 

Morgen Mittwoch 28.11.2012 hat der Film "Hobbit" seine Weltpremiere hier in Wellington, dazu ist die ganze Stadt "geschmückt" mit entsprechenden Fahnen und Figuren. Auf einer zentralen Wiese gab es ein ganzes "Hobbit" Zeltdorf mit allem Erdenklichem zu kaufen zu diesem Thema.

Morgen früh um 08.15 Uhr werden wir mit der Fähre Wellington verlassen und Richtung Süden fahren, um in Picton auf der Südinsel von Bord zu gehen.













Sonntag, 25. November 2012

Von Ohakune nach Wanganui



Am Morgen weckte uns die herrlich scheinende Sonne und lud uns ein das Frühstück draussen einzunehmen. Wer meint Campingplätze seinen schmudelig oder stier – weit gefehlt! Die Duschen und Sanitären Anlagen auf unserem Platz heute Nacht waren erste Klasse. Alles super sauber und die Duschen waren mit Heizstrahler-Lampen und Heizschlangen ausgerüstet.

Gestern haben wir schon vom nahe gelegenen „Mount Ruapehu“ mit 2797 Meter berichtet. Dieser war heute ohne jegliche Wolken zu sehen und wir entschlossen uns so weit wie möglich hochzufahren bis ins Skigebiet. Erstaunlich ist, dass es auf diesem Berg ein Skigebiet gibt das auf einem aktiven Vulkan ist. Ein modernes Warnsystem soll heute jede Gefährdung für Skifahrer ausschliessen.  Dies Strasse durch den National Park führt anfänglich durch subtropische Vegetationen,  dann durch Buschlandschaften und am Ende steil hinauf durch schroffe Gebrigs- und Vulkanlandschaften. Da alles auf einer kurzen Strecke von ca. 15 km.

Anschliessend führte uns der Weg ans Meer, d.h. an die Tasmanische Küste (Südwestseite der Nordinsel) in die Stadt Wanganui auf einen super schönen Campingplatz am gleichnamigen Fuss Wanganui – mit Entenfamilie.  In diesem verschlafenen Städtchen ist uns dieser Self-Made Camper aufgefallen. Vermutlich hat der Erbauer den Mad-Max Film zu oft gesehen. 











Samstag, 24. November 2012

Rotorua - Tongoriro - Ohakune



Die heutige Etappe führte uns von Rotorua über Taupo nach Ohakune. In Taupo wo die Leute normalerweise den grössten Kratersee der Erde besichtigen, suchten wir nach einem Entstopfungsmittel (Abflussrohr) für unseren Ablauf im Wohnmobil resp. dessen Küche. Wir wurden dort fündig!

Danach fuhren wir durch den „Tongariro National Park“ (UNESCO Weltkulturerbe) in dem 3 aktive Vulkane stehen. Der eine davon hatte in den letzten Tagen auch wirklich einen Ausbruch und die Strasse musste gesperrt werden. Heute war alles offen und bestens befahrbar. Der höchste davon ist der „Mount Ruapehu“ mit 2797 Meter und wird im Winter als Skigebiet genutzt. Aus dem anderen, dem „Mount Tongariro“ sahen wir in der Tat riesige Aschen- und Rauchwolken aufsteigen, zum Glück waren aber die Winde für uns und wir konnten problemlos passieren.

 Die Vegetation hier ist wirklich speziell. Einerseits gibt es Pflanzen die auch in der Schweiz heimisch sind, andererseits sind nebenan subtropische Gewächse zu sehen  wie Farmbäume und Palmen.

Übrigens haben wir noch zwei Innenaufnahmen von unserem WoMo eingefügt, nur für Interessierte. Wenn wir vergleichen mit anderen WoMo’s sind wir total häppy, da wir so Kleinigkeiten wie Standheizung, grosser Frigo, Dusche, WC, Kochherd mit Backofen etc. haben.