Dienstag, 11. Dezember 2012

Christchurch – letzter Blogeintrag unserer Neuseelandreise



Heute haben wir Christchurch nochmals angeschaut, im Speziellen den Botanischen Garten und das Canterbury Museum. Die Parkanlage des Gartens ist wunderschön und ein kleiner Fluss verziert die perfekte Kulisse.

So wie auf dem Foto mit dem Gondoliere dargestellt, kehren wir nun Neuseeland und den Maoris den Rücken und reisen bald wieder ab aus diesem wunderschönen und freundlichen Land. Wir würden jederzeit wieder dahin zurückkehren und empfehlen jedem der Neuseeland nicht kennt sich auf den Weg dahin zu machen – es lohnt sich!

Auch haben wir die Route dargestellt, die wir gefahren sind. Es sind stattliche 3700 Kilometer zusammengekommen in diesen 23 Tagen. Auch da können wir sagen:  jeder Meter war es wert.

Danke auch für die vielen Kommentare und Mails die wir erhalten haben - über jeden Feedback haben wir uns sehr gefreut.

Ruth & Hansruedi (Knieli)
Unsere Reiseroute in Neuseeland von Norden nach Süden.






Montag, 10. Dezember 2012

Von Akaroa nach Christchurch, Hauptstadt Südinsel



Heute Morgen besuchten wir das kleine Städtchen Akaroa, das täglich von hunderten von Besuchern überflutet wird. Auch lag heute zusätzlich ein Kreuzfahrtschiff vor Anker, das seine Gäste „herausspuckte“. Dementsprechend war auch das Publikum und Angebot in den Geschäften. Speziell an Akaroa ist auch, dass viele Strassennamen noch Französisch angeschrieben sind, da hier anscheinend Franzosen bei der Gründung der Stadt mitgemischt haben.

Dann verliessen wir die Stadt über den „Tourist Drive“, ein kurvenreiches Strässchen, das sich zuerst hinauf und dann an oberen Krete des früheren Vulkans hinzog. Die Aussicht war traumhaft. Der Weg nach Christchurch war nur ca. 80 km und unser Campingplatz liegt ca. 5 km vom Zentrum entfernt. Der Platz selbst ist sehr gepflegt mit vielen Rosensträuchern.

Dann ging’s weiter ins Stadtzentrum mit dem Bus.  SCHOCK!  Dort angekommen sahen wir die Auswirkungen der zwei Erdbeben vom September 2010 und Februar 2011. Die Erdbeben von 2011 zerstörte das Geschäfts-Zentrum und die bekannte Kathedrale von Christchurch fast vollständig. Die Folgen sind heute noch sehr gut sichtbar und es wird emsig am Wiederaufbau gearbeitet. Teilweise kann man schon erste Wiederbelebungserfolge sehen, aber der Gondoliere wartet häufig umsonst auf Kundschaft. Um sich das vorstellen zu können, es ist nach unserer Schätzung sicher ein Gebiet von ca. 2 Quadrat-KM  betroffen (zerstört und unbelebt) und das mitten in der Stadt! Wir haben das so nicht erwartet und waren wirklich betroffen und entsetzt. 













Sonntag, 9. Dezember 2012

Whale Watchng in Kaikoura, dann nach Akaroa in der Nähe von Christchurch



Heute war das Wetter perfekt für Whale Watching und um 07.45h ging es los. Etwas früh für uns, aber da gestern alle Boote ausfallen mussten wegen dem hohen Seegang war das halt nun so. Wir bestiegen ein cooles Boot das speziell für diesen Zweck gebaut worden ist. Nach ca. ½ Std. öffnete die Crew die Türen und die Passagiere (wir) konnten endlich raus und keine 20 Meter von uns weg sahen wir einen ca. 20 Meter langen Pottwal an der Wasseroberfläche. Diese Säugetiere sind hier in dieser Gegend vor Kaikoura, da ein 1600 Meter tiefer Meeresgraben  verläuft, der Unmengen von Nahrung enthält. Wir hatten die Möglichkeit dieses Tier beim Atemholen zu beobachten und dann auch beim Wegtauchen in Tiefen bis zu 2000 Meter. Dasselbe wunderbare Schauspiel konnten wir mit zwei weiteren Walen beobachten.

Auf dem Rückweg konnten auch noch Dusky Define und Albatrosse beobachten. Für uns war diese Begegnung mit dem Wal ein absoluter Höhepunkt unserer Reise nach Neuseeland. Wir haben auch unsere Reiseroute dem entsprechend geplant.

Dann ging es wieder zurück über ca. 200 km nach Christchurch und dann weiter auf die vorgelagerte Halbinsel Banks ins Städtchen Akaroa. Diese Halbinsel entstand vor Millionen von Jahren durch einen gigantischen Vulkanausbruch, heute ist der Kratersee Teil des Meeres und Standort des gut geschützten Städtchens Akaroa. Unser Campingplatz hier liegt traumhaft schön oberhalb der Bucht mit idealer Sonneneinstrahlung. 













Samstag, 8. Dezember 2012

Kaikoura – die Küstenstadt der Wale



Gestern sind wir bei strömendem Regen von Dunedin via Christchurch nach Kaikoura gefahren. Das Wetter war in der Tat kein einziges Foto wert. Es schüttete den ganzen Tag und teilweise auch Nachts. Wir nutzen diese Schlechtwetterperiode für diese Fahrt. Unser Ziel ist in Kaikoura eigentlich „Wale Watching“ zu machen. Heute hat das aber nicht geklappt, trotz perfektem Wetter. Das Meer war zu rauh, daher mussten alle Boote im Hafen bleiben. Wir denken morgen sollte es aber klappen. Wie schlecht das Wetter war, sieht man an dem ersten Foto, unten Meer oben Berge mit Neuschnee!

Also haben wir das kleine Städtchen Kaikoura genau angesehen und eine ca. 25 km entfernte Robben- und Seelöwenkolonie besichtigt. Es war einzigartig, diese wunderbaren Tiere so nah beobachten zu können. Diese Kolonie befindet sich unmittelbar neben der Küstenstrasse, die direkt dem Meer entlang führt. Wir sahen Jungtiere die miteinander gespielt haben, sowie auch ältere Tiere die Reviere unter sich verteidigt haben. Sehr beeindruckend, so was in der freien Natur sehen zu dürfen. 










Donnerstag, 6. Dezember 2012

Die „schottische Stadt“ Dunedin und Moeraki Boulders



Dunedin - nach dem Willen aller schottisch-stämmigen Neuseeländer das „Edinburgh of the South“ ist eine elegante Küstenstadt mit viel Flair. Man sieht dies an der Architektur der Häuser, speziell die Railway Station sei hier erwähnt, die 1904 erbaut worden ist. Wir denken, dass sich das Verkehrsaufkommen seit der Erstellung des Bahnhofs kaum verändert hat.

In Neuseeland sieht man immer wieder spezielle Figuren. Heute ist uns ein neuseeländischer Briefträger begegnet, immer noch zu Fuss und sehr flink unterwegs.

Die Moeraki Bolders sind eine Kuriosität der Natur. Am pazifischen Strand der Ostküste etwas Oberhalb von Dunedin liegen kugelrunde Steine.  Diese wurden im Laufe der vergangenen 55 Mio. Jahre von der Natur so geformt. Diese teilweise geborstenen Steinkugeln haben einen Durchmesser von über 1 Meter und wirken wie Murmeln eines Riesen. 

Nach so vielen unverdaulichen Steinen gab's einen wunderbaren Cappucchino mit Schokocake.










Mittwoch, 5. Dezember 2012

Inselüberquerung nach Dunedin



Die Überquerung der Südinsel vom Fiordland Park zur Ostküste nach Dunedin haben wir auf relativ guten Strassen und kurzer Zeit gemacht. Duedin vorgelagert ist die Otago Halbinsel, die durch spektakuläre Aussichten bekannt ist. 

Die grosse Attraktion aber ist das Naturreservat „Taiaroa Head“, an der Spitze der Halbinsel. Dort lebt dicht beim Leuchtturm eine Kolonie von Königsalbatrossen. Die herrlichen Tiere mit einer Flügelspannweite von bis zu 3 Metern teilen die Klippen mit Seehunden, Kormoranen und Gelbaugen-Pinguinen.

Diese Albatrosse sind die weltweit die einzige Kolonie, die auf dem Festland existiert. Alle anderen leben sonst auf vorgelagerten, meist menschenleeren Inseln. Die Kolonie hier wird, um das Überleben zu sichern, stark beschützt und bewacht. Selbst Maus- und Insektenfallen sind zu diesem Zweck installiert. Wir konnten diese herrlichen Vögel aus einem bunkerähnlichen Gebäude heraus beim Brüten und Fliegen beobachten.