Der Höhepunkt von heute war unbestritten ein Helikopter Ausflug
von Rotorua zum Mount Tarawera, einem zur Zeit nicht aktiven Vulkan und dann
zur White Island, einer Insel ca. 50 km vor der Ostküste von Neuseelands.
Zuerst ging es zum Gipfel des Mount Tarawera, der im Jahr
1886 letztmals grosse Verwüstungen gebracht hat und 150 Menschen in den Tod
riss durch kochenden Schlamm, rotglühende Felsbrocken und Asche die auf die
Bevölkerung niederging. Vom Gipfel des Berges hatten wir eine wunderbare
Aussicht auf die vielen schönen Seen und Wälder im „Vulcanic District“ der
Nordinsel.
Danach flogen wir ca. 45 Minuten weiter nach „White Island“,
dem aktivsten Vulkan von Neuseeland. Man kann darauf die Reste einer
Schwefelmine sehen, die 1914 durch einen gewaltigen Ausbruch total zerstört
wurde. Bei kamen alle 15 Arbeiter ums Leben, einzige Überlebende sei die
Inselkatze gewesen. Noch heute dampft
ein Krater uns neigt zu kleinen Ausbrüchen, es gibt heisse Quellen und blubbernde
Schlammtümpel. Nur eine Tölpel Kolonie (Vögel) bevölkert die seit 1935 unter
Naturschutz stehende Privatinsel.
Es war ein einmaliges und zeitweise unheimliches Erlebnis hier
auf dieser Insel zu sein. Man wähnte sich am Eingang der Hölle oder am Tor ins
Erdinnere. Unterstrichen wurde das das komische Gefühl durch die Tatsache, dass
wir Helme tragen mussten und Gasmasken bekamen. Die konnten wir zum Glück
unbenutzt lassen. Noch ein Wort zur Pilotin, einer jungen Holländerin deren
Namen wir leider vergessen haben. Sie machte einen Superjob und erklärte uns
alles ganz genau.
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