Heute Morgen besuchten wir das kleine Städtchen Akaroa, das
täglich von hunderten von Besuchern überflutet wird. Auch lag heute zusätzlich ein
Kreuzfahrtschiff vor Anker, das seine Gäste „herausspuckte“. Dementsprechend
war auch das Publikum und Angebot in den Geschäften. Speziell an Akaroa ist
auch, dass viele Strassennamen noch Französisch angeschrieben sind, da hier
anscheinend Franzosen bei der Gründung der Stadt mitgemischt haben.
Dann verliessen wir die Stadt über den „Tourist Drive“, ein
kurvenreiches Strässchen, das sich zuerst hinauf und dann an oberen Krete des
früheren Vulkans hinzog. Die Aussicht war traumhaft. Der Weg nach Christchurch
war nur ca. 80 km und unser Campingplatz liegt ca. 5 km vom Zentrum entfernt.
Der Platz selbst ist sehr gepflegt mit vielen Rosensträuchern.
Dann ging’s weiter ins Stadtzentrum mit dem Bus. SCHOCK! Dort angekommen sahen wir die Auswirkungen der zwei Erdbeben vom September 2010
und Februar 2011. Die Erdbeben von 2011 zerstörte das Geschäfts-Zentrum und die
bekannte Kathedrale von Christchurch fast vollständig. Die Folgen sind heute
noch sehr gut sichtbar und es wird emsig am Wiederaufbau gearbeitet. Teilweise
kann man schon erste Wiederbelebungserfolge sehen, aber der Gondoliere wartet häufig umsonst auf Kundschaft. Um sich das vorstellen zu
können, es ist nach unserer Schätzung sicher ein Gebiet von ca. 2 Quadrat-KM betroffen (zerstört und unbelebt) und das mitten
in der Stadt! Wir haben das so nicht erwartet und waren wirklich betroffen und
entsetzt.
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