Am Morgen verliessen wir Greymouth Richtung Süden und
steuerten die Ortschaft Hokitika an. Unser Reiseführer versprach ein Ort in dem
Künstler schönen Schmuck aus Jade, Steinen und Muscheln anfertigen. Na ja! Es hatte einige Läden die verschiedene
recht schöne Sachen anboten, aber alles in Grenzen. Wir haben dann auch noch
einige schöne Kleinigkeiten entdeckt und uns damit eingedeckt, unter dem Motto
Mitbringsel und Souvenir.
Weiter ging es der Küste entlang durch Regenwälder in ein
Ort, besser gesagt eine Lagune, mit dem Namen Okarito. Dort gab es nichts
ausser einigen Häusern und einem grossen, unberührten Feuchtgebiet mit Vögeln
und Fischen. Es leben in dieser Gegend hier auch Kiwis, die anscheinend in der
freien Wildbahn praktisch ausgestorben sind.
In jedem Reiseführer liest man über den „Franz-Joseph-Gletscher“
als das Top-Ziel. Vermutlich sind wir Schweizer einfach grössere und mächtigere
Eismassen gewohnt. Uns auf jeden Fall hat der Gletscher selbst nicht aus den
Socken gehauen. Auch das Wetter machte nicht so richtig mit, so dass wir den
zum Gletscher passenden Berg „Mount Cook“ nicht gesehen haben. Was aber
wirklich speziell ist, die Eismassen kommen bis auf wenige Kilometer ans Meer
heran und der Regenwald reicht praktisch bis zum Gletscher.
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